Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Jobportal – ja oder nein? Yourcha wirbt mit dem Satz Mach was draus. Schauen wir mal.

Einiges wurde bereits über Yourcha gebloggt, darunter auch Kontroverses. Nun ist es an mir, mich mit Yourcha im Rahmen einer Rezension zu beschäftigen.

Yourchas Selbstportrait

Eigenen Angaben zufolge sei yourcha ein neuartiges, webbasiertes Karriere- und Recruiting-Portal, von dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren. Grundidee ist die Umkehrung des klassischen Wegs der Personalsuche.

Weiter heißt es in der Yourcha-Selbstbeschreibung: Über yourcha bewerben sich nicht mehr interessierte Arbeitnehmer auf die Anzeige eines Personal suchenden Unternehmens. Stattdessen stellen sich die Unternehmen mit konkreten Job-Angeboten bei geeigneten Kandidaten vor. Der Weg zu diesen Kandidaten führt sie bei yourcha über eine leistungsfähige Datenbank.

Nette Verpackung – doch was gibt der Inhalt her?

Für sich genommen klingt das auf den ersten Blick äußerst spannend. Ist aber auch alles Gold, was glänzt, oder verbirgt sich hinter einer schönen Fassade doch ein falscher Kern? Zur Erläuterung sei gesagt, daß kursiv gestaltete Texte Zitate der Yourcha-Website sind oder Zitate aus dem Angebot auf Trigami. Sämtliche nachfolgenden Hervorhebungen in Fettschrift wurden von mir vorgenommen.

Der Leistungsgegenstand der Rezension

Auftragsgemäß war unter anderem folgender Punkt zu beachten bei der Rezension von Yourcha: Beurteilung der Innovationskraft, der Eigenständigkeit und der Funktionalitäten des neuen Angebotes www.yourcha.com aus Bewerbersicht im Vergleich zu den weiteren Jobportalen im Markt

Folgen wir doch dieser Einladung einfach und stellen ein paar Vergleiche an, etwa mit Monster.de

Der erste Eindruck von Yourcha

Die Startseite von Yourcha macht einen wenig einladenden Eindruck. Herbstfarben wie Schwarz und Grün dominieren das Geschehen auf den ersten Blick. Mittendrin auf dem schwarzen Hintergrund finden sich rote Pfeile. Rot ist traditionell eine Signal-Farbe, was man auch anhand der Farbgebung des deutschen Schilderwaldes auf den Straßen deutlich beobachten kann.

Düster geht es los und schaurig geht es weiter

Ein Angebot, daß seinem O-Ton nach innovativ zu sein vorgibt – Yourcha AG – Neues webbasiertes Jobportal -, muß dieses auch unter Beweis stellen. Arbeitnehmer anzuwerben ist eine Sache, das Angebot jedoch auch attraktiv für Arbeitnehmer, also die Suchenden, zu gestalten eine andere.

Was kostet Yourcha Arbeitgeber?

Fangen wir bei den Kosten für Arbeitgeber bei Nutzung von Youcha anhand einer Beispielrechnung mit Vergleich eines Angebotes für Arbeitgeber von Monster.de an.

  • Yourcha

Was kostet yourcha®?

Für Arbeitgeber sind die Anmeldung, Profilsuche und das Identifizieren von passenden Kandidaten kostenlos.
Werden passende Profile gefunden, denen ein konkretes Angebot unterbreitet werden soll, dann erhebt yourcha® pro abgegebenem Angebot bzw. pro Profil eine Gebühr von 50 € zzgl. gesetzlicher MWSt..

Öffnet ein Job-Kandidat das konkrete Angebot, fällt eine zweite Gebühr in Höhe von 50 € zzgl. gesetzlicher MWSt. an.

Im besten Fall kostet ein validierter Kontakt zu einem potenziellen Kandidaten also nur 100 Euro.

Rechnungsbeispiel: Wenn ein Unternehmen z.B. Angebote an 8 Profile versendet und hierauf vier Job-Kandidaten/Profil-Inhaber reagieren, ergibt sich ein Gesamtbetrag von 600 € zzgl. gesetzlicher MWSt..


8 Angebote an Arbeitgeber abgeben: 8 x 50 € = 400 €
4 angesehene Angebote: 4 x 50 € = 200 €
Gesamt: 600 €

Es entstehen keine weiteren Gebühren. Eine undurchsichtige Pauschalabrechnung entfällt ebenfalls. Entscheidend ist allein die angesprochene Anzahl an Kandidaten. Die Abrechnung erfolgt monatlich und volumenabhängig, so dass die Beteiligten im Unternehmen stets einen schnellen Überblick zu den angefallen Kosten und damit eine effiziente Kontrollmöglichkeit besitzen.

Mit diesen Kosten liegt die Suche mit yourcha® deutlich unter den Kosten, die für Erstellung und Schaltung einer Suchanzeige in einer überregionalen Zeitung anfallen.

Der zusätzliche erhebliche Sichtungsaufwand von eingehenden Bewerbungen ist dabei noch nicht einmal eingerechnet.

Die Alternative Headhunter schlägt mit durchschnittlich 15.000 bis 20.000 Euro zu Buche.

Ob dem auch tatsächlich so ist?

  • Monster.de

Konkurrent Monster.de bietet etwa den Zugang zur Lebenslaufdatenbank seiner Jobsuchenden für 295 Euro netto an. Enthalten sind in dem Paket 50 Lebenslaufansichten, wahrnehmbar innerhalb eines Monats. Da diese zu Kontakten führen sollen, steht das Yourcha-Angebot von 50 Euro pro Kontaktaufnahme etwa 6 Euro bei Monster.de entgegen, Staffelungen bei höheren Zahlen bei Monster.de nicht eingerechnet.

Kostenfaktor 8 als Innovation? Wohl kaum

Abseits der entfachten Debatte um Vorwürfe in Richtung Yourcha als mögliche Adreßsammler scheint schon das Preisverhältnis bar jeder Vernunft angesichts der Mitbewerber-Angebote zu sein. Berücksichtigt man diesen Umstand als auch, daß Monster.de international agiert und seit Jahren in Deutschland etabliert ist, erscheint Yourcha nicht gerade als Liga-Konkurrent anzusehen zu sein.

Fazit

Aus meiner Sicht träumt da ein Kreisklasse-Verein in von der Champions League.

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, registriere den kostenlosen RSS-Feed von ProbloggerWorld.