WordPress-Upgrades sind keine Seltenheit. Ob Fehlerkorrekturen, neue Funktionen oder die Beseitigung von Sicherheitslücken, dann und wann wird ein Upgrade von den WordPress-Entwicklern veröffentlicht und man kommt nicht umhin dieses auch zu installieren.
Nichts leichter als das, allerdings bleibt die Frage offen, wie sage ich es meinen Blog-Besuchern und was sage ich meinen Besuchern?
Beim Einspielen eines Upgrades kann man sich mehrerer Methoden bedienen. Aus meiner Sicht ist es am zweckmäßigsten, den mit einem Upgrade zu aktualisierenden Blog vom Netz zu nehmen für die Zeit der Software-Installation.
Für diesen Zeitraum wiederum empfiehlt es sich, eine Auffangseite mit einer Notiz über laufende Instandhaltungsmaßnahmen aufzuschalten. Wichtig ist, daß man einen Zeitpunkt angibt, zu welchem der Blog wieder an Netz sein wird – und zwar funktionstüchtig. Maßgeblich ist alleine, daß der Blog zur genannten Zeit wieder online ist.
- Nichtstun
Möglichkeit 1 ist irgendwie eine Nicht-Möglichkeit. Fraglos kann man WordPress auch upgraden, ohne den Blog wehzuschalten, doch kann es passieren, daß sich Besucher sodann eine Fehlermeldung einfangen. Angesichts der unterschiedlichen Verhaltensweisen von Blog-Lesern wird man niemals erfahren, ob der potentielle Leser den Blog noch einmal besuchen wird, wenn er wieder funktioniert. Sollte es die Person mit der Chance Deines Lebens gewesen sein, würdest Du Dir das nie verzeihen.
- index.html statt index.php
Möglich ist das Vorschalten einer HTML-Seite vor die dynamische PHP-Seite. Üblicherweise – Ausnahmen bestätigen die Regel – werden gleichlautende Dateien mit der Endung *.HTML priorisiert gegenüber solchen mit *.PHP-Kennung. Ein simpler Test sollte Aufschluß darüber geben. Sollte dem so sein, kann man eigens eine HTML-Seite präparieren und bei bedarf einspielen.
- Redirect auf einen Zwillingsblog
Edel geht der Blog vom Netz – und zwar mittels eines Redirects. Puristen, die an der .htaccess-Datei herumfrickeln können, dürfte diese Option interessieren zumal dann, wenn sie über zwei Server verfügen und zwischen diesen Zwillings-Blogs zwecks Upgrade hin und her schalten können. Ansonsten kann man mittels des Redirects auch auf eine statische HTML-Seite verweisen analog des vorgenannten Absatzes.
- WordPress-Plugin nutzen: Maintenance Mode
Endlich aber auch kann man ein WordPress-Plugin verwenden, das sich der Sache annimmt. Sinnigerweise nennt es sich Maintenance-Mode-Plugin. Entscheidender Vorteil ist, daß man keine HTML-Seite zusammenfummeln muß, sondern die Textbotschaft, welche für die Dauer der Upgrade-Arbeiten eingangs freudige Besucher begrüßen soll, im Plugin selbst eingeben kann. Hakelig wird es allenfalls, wenn WordPress als Ganzes seinen Geist aufgibt, denn dann kann auch das Plugin wenig ausrichten als Bestandteil von WordPress.
Von Vorteil sind Upgrade-Arbeiten früh morgens (5 Uhr) oder spät nachts (ab 0 Uhr). Irgendwann nämlich sind auch die hartgesottensten Blog-Leser müde und müssen schlafen.





Danke für den Tipp mit der index.html. Das werde ich beim nächsten Update direkt mal ausprobieren, denn bisher habe ich auch einfach meine Leser beim Upgrade im Ungewissen gelassen.
January 22nd, 2008