Permalinks bezeichnen die Links auf die individuellen Beiträge eines Blogs. Genaugenommen sind Permalinks schlicht Links, jedoch mit der Besonderheit, nur bei Blogs vorzukommen in dieser Bezeichnung.

Die Bedeutung von Permalinks insbesondere für Blogs ergibt sich aus dem Bezug zu Google. Für Google bildet die Link-Struktur, also erläuternden Bestandteile eines Links, ein nicht unerhebliches Bewertungskriterium bei der Indexierung eines Blogs.

  • Permalinks kurzhalten: Je kürzer der Permalink, desto besser. Google liest nicht den gesamten Link aus, sondern macht irgendwann halt, wenn die URL zu lang ist. Wichtige Angaben wie etwa Keywords, die sich am Ende eines Permalinks befinden, werden im schlimmsten Falle nicht berücksichtigt.
  • Hauptworte, sprich Keywords benutzen: Google filtert bestimmte Artikel (der, die, das) und andere sogenannte Stopwörter (und, in, auf usf.) aus URL-Angaben heraus. Folglich kann man sie gleich ganz weglassen, um die URL nicht unnötig in die Länge zu ziehen (vgl. vorhergehenden Punkt). Wichtig sind alleine Schlagworte, und hier vor allem Hauptwörter.
  • WordPress-Post-Slug individuell bearbeiten: WordPress erlaubt es, die Angaben, die innerhalb des Permalinks erscheinen sollen, individuell zu gestalten. Statt gemeinhin die Artikelüberschrift als Permalink zu verwenden, sollte man schlicht ein bis drei Keywords in der URL erscheinen lassen. Hierzu bedient man sich der Funktion Post-Slug unter WordPress, welche im Editier-Modus zu finden ist.
  • Modifizierter Post-Slug plus X: Bei seiner Permalinkstruktur sollte man unter WordPress darauf achten, daß man noch ein Alleinstellungsmerkmal der URL anfügt. Manche nutzen hierfür die Zeitangabe, also das Veröffentlichungsdatum eines Postings. Ich nutze den internen Posting-Zähler. Grund ist, daß man Gefahr läuft bei bestimmten Beiträgen dieselben Keywords im Post-Slug verwendet und WordPress damit nicht klarkommt. Aus diesem Grunde soll WordPress ein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal in der Permalinkstruktur aufführen, um sich darum keinen Kopf mehr zu machen.

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