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Mieter suchen Wohnungen heutzutage bequem im Internet. Vorbei sind die Zeiten, da man am Wochenende morgens am Rundschau-Haus darauf wartete, bis die Anzeigen veröffentlich wurden, derweil ein Kollege das Telephonhäuschen auf der gegenüberliegenden Straße blockierte. Handy und Internet? Damals Fehlanzeige.

Kennzeichen von Immowelt.de ist die Aufteilung in Immobilien-Markt und Immobilien-Magazin. Beide Punkte werden später noch eingehend besprochen.

Die meisten potentiellen Nutzer dürfte vornehmlich eines interessieren, nämlich der Preis respektive die Kosten des Angebotes für beide Seiten, Anbieter und Suchender.

Kosten

Gesuche sind kostenlos. Das Schalten von Anzeigen dagegen kostet Geld. Da ich das Portal aus der Sicht eines Suchenden betrachte, belasse ich es bei diesen Angaben. Weitergehende Informationen zur Preisstruktur und den Immowelt-Tarifen kann man hier entnehmen.

Zielgruppe

Immowelt nimmt sich nahezu jedem Kunden-Wunsche an, Otto Normalo bis hin zu gewerblichen Immobilien. Selbst die Heerscharen der Jäger und Sammler, gemeint sind Studenten, und hierbei beziehe ich mich ausdrücklich auf meine Studentenzeit, werden fündig, sogar nach Wohngemeinschaften kann man explizit suchen. Dieses Segment wird gerade in Zeiten von horrenden Studiumskosten wohl exponentielle Wachstumsraten aufweisen für die kommenden Jahre.

Das Angebotsspektrum

  • Der Immobilien-Markt

Vom Verkauf über den Kauf einer Immobilie im In- und Ausland über Mietwohnungen gewerbliche Räumlichkeiten als auch etwa Kapitalanlagen reicht das Spektrum.

Neu für mich war die gezielte Bereitstellung von Ferienwohnungen zum Mieten. Bislang war assoziierte ich Ferienwohnungen eher mit Makler, dubiosen zumal; man betrachte sich einfach mal die Gesetzesänderungen innerhalb des BGB zum Thema Ferienwohnungen – aber das nur am Rande.

Vertrauens-Faustregel Nr. 1: wer derart groß vermittelt wie Immowelt, wirkt vertrauenswürdiger, denn ein fauler Apfel verdirbt den ganzen Korb, will heißen: ein unseriöser Teilbereich des Angebotes fiele auf Immowelt als solches zurück.

Seit 1991 ist Immowelt laut eigenen Aussagen am Markt und damit ein alter Hase, der bereits vor dem Boom des Internet aktiv gewesen ist. Etablierte wie etwa Immowelt, kann man festhalten, machen also irgend etwas richtig, sonst könnten sie nicht auf über 15 Jahre Firmenbestehen zurückblicken in einem harten Gewerbe.

  • Das Immowelt-Magazin

Die Illustrierte Focus hat das Thema Mieterrechte jüngst mit einem Titelthema geadelt und in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit gestellt. Bereits vorher konnte man sich auf Immowelt zum Thema Mietrecht informieren. Urteile zum Mietrecht, Tips und Infos im Konfliktfalle als auch Ratgeber zum Thema Umzug und Garten runden das Thema Wohnen rundum gut ab.

Dieser Teil des Immowelt-Angebotes ist separiert und kann durchaus als eigenständiger Teil der Website betrachtet werden. Man muß also nicht unbedingt auf der Suche nach Immobilien sein, um Gefallen an Immowelt zu finden.

Immowelt vs. Web 2.0

Das insgesamt sehr geordnete und konservativ wirkende Angebot erweist letztlich deutlich im Rahmen des Kastens Häufige Stichwörter auf der Hauptseite seine stille Referenz. Nichts anderes als eine Tag-Wolke versteckt sich dahinter. Wer diese als Symbol dafür sehen will, daß Immowelt mit der Zeit gehe, kann dies wohl tun. ;)

Fazit

Pro – Gut gefallen hat mir:

  • Sehr übersichtliche Website (unter anderem auch, weil kaum Werbung Dritter geschaltet wird)
  • Gute Nutzerführung
  • Gutes Interface
  • Magazin: lesenwerte Tips und Hinweise
  • Gute Leserlichkeit, guter Kontrast
  • Profil läßt sich erstellen und damit Suchanfragen speichern
  • Email-Newsletter abonnierbar

Contra – Was mir nicht zusagte

  • Gelb gefällt mir als dominante Farbe nicht so sonderlich

Weshalb ich Immowelt benutzen würde

Immowelt überzeugt durch seine Einfachheit. Man bekommt genau das, was man möchte. Ergebnisse zu seinen Suchanfragen.

So einfach und zutreffend lautet das Fazit, das ich nicht mit weiteren Worten zerreden werde. Ausprobieren lohnt sich!