Wikia, der Suchmaschinenableger aus dem Hause Wikipedia, hat als Alpha-Version das Licht der Welt erblickt. Von manchen als Google-Killer gefeiert, von anderer Seite wiederum als Spielzeug für Geeks belächelt, bleibt abzuwarten, wo sich die Suchmaschine Wikia letztlich einpendeln wird.
Interessant ist zumindest der Ansatz. Analog zu Wikipedia so soll auch Wikia als eine Art Mitmach-Projekt strukturiert sein. Mit Wikia erblickt damit zum ersten Mal eine Suchmaschine mit Community-Gedanken auf Open-Source-Basis das Licht der Welt.
Ob Wikia den Erfolg von Wikipedia wiederholen oder gar übertreffen kann, bleibt abzuwarten.
Google dürfte sich nur aus einem Grund Sorgen über Wikia machen. Mit der Ankündigung, den Algorithmus der Suchergebnisse offenzulegen, können Rückschlüsse auf Googles Arbeitsweise gefolgert werden, der derzeit einem Monopol gleich dominierenden Suchmaschine. Geneigte Menschen könnten somit über die Hintertüre an wichtige Informationen über Google herankommen. Umgekehrt aber kann auch Google jederzeit von den Forschungen des Wikia-Porjekts profitieren und seinen Algorithmus entsprechend weiterentwickeln.
Konkurrenz belebt das Geschäft. Und für Google gibt es irgendwie keine wirkliche Konkurrenz gegenwärtig.





Naja, bis jetzt sind die Suchergebnisse von Wikia noch mehr als bescheiden. Da muss sich noch gewaltig was tun, damit Google zittert.
January 7th, 2008