[Trigami-Review]

Bilder bedeuten die Universalsprache der Menschen. Mittels Bildern kann man jede Sprachbarriere überwinden und grenzüberschreitend kommunizieren.

Das Wichtigste des Artikels vorab in kurzen Stichpunkten:

  • ViiF bietet eine Art Youtube fürs Handy
  • Mittels ViiF können Interessierte Videos auf ihrer Website oder fürs Handy selbst veröffentlichen
  • Bild-Telephonie mit Freunden wird mittels ViiF zum Kinderspiel

Trotz weiter Verbreitung des Handys auch und gerade unter Jugendlichen will sich außer für die SMS keine rechte weitere Anwendungsmöglichkeit ergeben. Obgleich zunehmend Kameras und komplexe Mechanismen ins Handy Einzug finden, die man bisher nur aus dem Segment professioneller Kameratechnik her kannte, vermochte sich bislang noch kein rechter Erfolg für Handy-Dienste abseits der SMS einstellen.

Findige Unternehmer wollen dies nunmehr ändern. Indem sie konsequent auf die multimedialen Möglichkeiten des Handys setzen, versuchen sie die Grenzen des gegenwärtigen Standes der Handy-Technik auszuloten – und für den Nutzer so einfach wie möglich zu machen.

Telephonieren mit Ton – und Bild

ViiF heißt das Unternehmen respektive der Dienst, welcher Videos für Handy populär machen möchte. Hervorstechendstes Merkmal des Angebotes von ViiF ist die Videotelefonie, dem Telephonieren mit Ton und Bild; Voraussetzung hierzu ist ein videofähiges Handy. Da die Abwicklung des Telephonates über ViiF läuft, muß man sich auch nicht der teuren Datendienste der jeweiligen Handy-Provider bedienen – ein Punkt für ViiF.

Videos für die Community erstellen

Seit Youtube-Tagen kaum wegzudenken sind die diversen Videos im Internet, die von Kleinigkeiten bis hin zu Sensationellem vielerlei enthalten, dessen ein Benutzer einer Handy-Cam ansichtig wird. Analog hierzu offeriert ViiF eine eigene Video-Community, die sich in die im Internet übliche Zweiteilung von privaten und öffentlichen Videos aufteilt. Aufgenommene Videos lassen sich auf ViiF einspielen und man entscheidet sodann, welcher Nutzerkreis die eigenen filmischen Kreationen bewundern darf.

Vom Handy direkt in den Video-Blog

Recht interessant dürfte aus Sicht der Vblogger, den sogenannten Video-Bloggern, deren Sujet sich noch in den Kinderschuhen befindet, die ViiF-Funktion des Video-Bloggens sein. Mittels ViiF ist es möglich, Videos mit dem Handy aufzunehmen und auf der Website direkt zu veröffentlichen.

MTV Videos immer auf dem Handy haben!

Dank vielfältiger Kooperationen wartet ViiF auch mit Inhalten von etablierten Drittanbietern auf, wozu unter anderem MTV und Pro7 zählen. Deren Inhalte werden in Kategorien zum Abruf bereitgehalten.

Zum Thema Kosten

Aus der Übersicht auf der ViiF-Website ergibt sich folgende Kostenstruktur:

  • O2 ist kostenlos (ob Fonic, der günstigen O2-Marke, auch darunter fällt, weiß ich leider nicht)
  • E-Plus und Vodafone 0,39 € pro Minute
  • T-Mobile 0,58 € pro Minute

Deine Vorteile auf einen Blick

  • Telephonieren in Wort und Bild
  • Videos können bequem auf einer Plattform gespeichert und ausgetauscht werden
  • Kostengünstig: da der Datenaustausch mittels der Sprachleitung abgewickelt wird, fallen keine teuren Kosten für Datenkanäle als auch Verbindungen ins Internet an

Mein Fazit

Hohe Faszination geht von ViiFs Multimedia-Dienst fürs Handy aus. Wer an Videos Spaß hat, findet hier eine ideale Plattform zum Ausleben seiner Gelüste nach Inhalten in Ton und Bild.

Knackpunkt dürften die Kosten sein. 39 Cent die Minute fürs Video-Anschauen ergeben bei 10 Minuten pro Tag handgerechnete 117 Euro pro Monat – nicht wenig nicht nur für Jugendliche.

Bekommt man seitens ViiF ein preisgünstiges Kostenmodell hin – am besten kostenlos, wie gegenwärtig im Falle von O2 – so dürften herrliche Zeiten für Handy-Nutzer anbrechen, denn: Video-Live-Blogging direkt von der EM 2008 – wäre einfach nur geil! Insbesondere deshalb wünsche ich ViiF alles Gute fürs Gelingen.