Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Wofür steht Mydays und was bietet Mydays an?

Mydays, erreichbar unter der Internet-Adresse www.mydays.de, offeriert Geschenkidee der besonderen Art. Statt Nüchtern-Sachliches bietet Mydays ein Vollprogramm an Außergewöhnlichem.

Bagger fahren statt Bücher oder DVDs zu verschenken

Bei Mydays begnügt man sich nicht mit Geschenken aus dem Bereich Bücher oder DVDs, sondern bedient Kategorien wie Adrenalin und Genuß und Entspannung.

Wer schon immer einmal eine Runde mit einem echten Bagger Erde schaufeln, mal eine Runde Paintball spielen oder das Gefühl von Schwerelosigkeit beim Fallschirmspringen per Tandemsprung erleben wollte, der ist bei Mydays goldrichtig.

Stretchlimo mit VIP-Feeling und Luxus-Hotel-Übernachtung? Kein Problem, bei Mydays wird man auch diesbezüglich fündig.

Das Angebot wählen

Auswählen kann die besonderen Geschenke aus folgenden Kategorien:

  • Last-Minute
  • Fahren
  • Action
  • Fliegen
  • Space
  • Wasser
  • Sport
  • Verwöhnen
  • Gourmet
  • Phantasie
  • Kunst
  • Familie

Ausgefallene Dienstleistung mit Emotionen und Wohlfühl-Feeling

Geboten werden von Mydays demnach ausgefallene Dienstleistung mit Emotionen und Wohlfühl-Feeling, die man in dieser Gesamtheit und Einfachheit sonst kaum findet.

Das Augenmerk

Erwünscht war bezüglich der Rezension seitens des Auftraggebers Mydays unter anderem die Berücksichtigung folgenden Leistungsspektrum:

  • Umfang und Reichweite des Angebotes: Gibt es vielleicht Erlebnisse, die wir mit aufnehmen sollten?
  • Benutzerfreundlichkeit vom Produkt bis zum Warenkorb: Wie verständlich ist das Angebot von Gutscheinen und Tickets? Werden Tickets überhaupt als solche wahrgenommen?
  • Grafische Aufmachung: Wo gibt es Verbesserungsvorschläge, was ist gut umgesetzt?
  • Die Marke: Wie wird die Marke MYDAYS wahrgenommen? Welche Werte verbinden Sie mit MYDAYS und wo sehen Sie MYDAYS in 10 Jahren?
  • Tauglichkeit als Geschenkidee

Aus meiner Sicht braucht man hierzu kein Wort zu verlieren. Stangenware wird bei Mydays nicht präsentiert. Einmalige Erlebnisse der besonderen Art, wovon manche davon dazu angetan sind, noch als schwärmerischer Schwank den Enkeln erzählt werden zu können, sprechen für sich selbst.

  • Umfang und Reichweite des Angebotes: Gibt es vielleicht Erlebnisse, die wir mit aufnehmen sollten?

In dem Punkte muß ich passen. Alleine die Verarbeitung des bereits vorhandenen Angebotsspektrums sprengt meine Vorstellungskraft. Manche Geschenkideen entzogen sich bisher meiner Phantasie, so daß umgekehrt Mydays äußerst anregend ist.

Sollte mir bzw. sonst jemand noch ein besonderes Erlebnis einfallen, kann man praktischerweise mittels Link auf der Website von Mydays den Vorschlag einreichen.

· Benutzerfreundlichkeit vom Produkt bis zum Warenkorb

Zu beantworten war meine Sicht der Dinge zu diesen Fragen:

Wie verständlich ist das Angebot von Gutscheinen und Tickets? Werden Tickets überhaupt als solche wahrgenommen?

Genau an diesem wichtigen Punkte liegen für mich die größten Verbesserungsmöglichkeiten des Erlebnis-Angebotes von Mydays.

Mydays legt sehr viel Wert darauf, Erlebnisse statt lediglich Geschenkideen verkaufen zu wollen. Begrifflich begibt man sich damit auf Glatteis. Partout maskiert man Geschenke und Geschenkideen als Erlebnisse.

Mit dieser begrifflichen Verschleierungstaktik, welche mit der Unterscheidung in Geschenkgutscheine und Tickets noch vermehrt wird, beraubt man sich des größten Trumpfes, den das Angebot von Mydays in Gestalt der nicht alltäglichen und aparten Geschenke feilbietet.

Abhilfe böte meiner Meinung nach eine Überschrift unterhalb der Kategorien-Leiste etwa der Art Außergewöhnliche Erlebnisse erleben mit den Geschenkideen von Mydays. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlüge man damit. Verdeutlicht hätte man damit zum einen, um was es bei Mydays geht und was mit dem Verkauf von Erlebnissen gemeint ist. Aus SEO-Sicht hätte man des weiteren übrigens richtig viel für den Einsatz optimaler Keywords mit der Verwendung dieses Long-Tails getan.

Des Guten zuviel ist es einfach, wenn man begrifflich zu sehr von dem abweicht, um was es letztlich geht, nämlich den Verkauf eines Produktes, einer Ware, die sich Geschenk nennt.

Daß man bei Mydays sich seiner Sache selbst nicht wirklich sicher ist, verdeutlicht die Frage, welche der Auftraggeber Rezension gerne erläutert sieht, die Unterscheidung von Geschenken und Tickets, und ob Tickets als solche überhaupt wahrgenommen werden.

Intuitiv erschließt sich die Bedeutung von Tickets und dessen Unterschied zu Geschenken nicht. Abhilfe schafft der Blick in die Maydays-FAQ nur bedingt. Zu finden sind dort lediglich die Überschriften Welche Vorteile bietet der MYDAYS-Erlebnisgutschein? als auch Welche Vorteile bietet mir das MYDAYS-Terminticket?. Das ist zu viel Werbepalaver.

Gefragt war, was ein Erlebnisgutschein ist und was mit Ticket gemeint ist, nicht mehr und nicht weniger. Solche Angaben möchte man auch unter aussagekräftigen und prägnanten Überschriften à la Was ist ein Ticket? Was ist mit Ticket gemeint? finden.

Angepriesen – so mein Eindruck – werden die sogenannten Tickets als besonderer Zusatznutzen für Geschenksuchende. Die Pointe ist, daß Tickets schlicht für eine termingebundene Produkt-Buchung stehen, Geschenke mit fixem Zeitpunkt also.

Erst wenn man sich durch mehrere Links geklickt hat, dämmert der Unterschied einem sogleich: FAQ, von der FAQ in die FAQ-FAQ zum Thema Ticket und von dort aus zum Punkt So geht’s. Und das alles nur wegen dieses banalen Unterschiedes. Wer möchte sich so etwas denn gerne antun, wenn man nur mal eben baggern oder Fallschirm springen will?

Aus Usability-Sicht ist der Punkt So geht’s ohnehin wenig dazu angetan, für Klarheit zu sorgen. Wenn man zwei Dinge gegenüberstellt, sollte man das durch Einbau einer vertikalen Trennlinie auch unbedingt machen.

Man sollte lieber in diesem Punkte auf eine profane Weisheit zurückgreifen: Was man nicht in einem Satze erläutern kann, taugt nix. Mit der Einführung des Tickets ist auch kein wirklicher Mehrwert und großer Unterschied zu einem Geschenk eingeführt worden.

Bestellt man ein Produkt, weil man dieses als solches haben möchte, oder bestellt man einen fixen Termin, weil man an diesem Datum ein Geschenk haben möchte? Ersteres ist aus meiner Sicht der Fall.

An der Stelle beschleicht einen das Gefühl, daß man ein Handbuch bzw. eine Anleitung zum Buchen benötige. Dringend empfehle ich daher, nicht so eine große Nummer wegen der Frage irgendwann und zeitlich fixiert zu machen. Weniger Werbesprache als mehr Berücksichtigung von Kundengewohnheiten verfangen da weit besser.

Wer bei einem Internet-Buchhändler ein Buch kaufen möchte, und hierbei plötzlich vor die Wahl gestellt wird, ein Buch zu kaufen oder ein Ticket, der greift sich verwirrt an den Kopf und bricht die Bestellung ab. Ob man den Versand zu einem speziellen Zeitpunkt wünscht, ist nachrangig und allenfalls als Option des Vorgangs der Buchbestellung anzubieten. Durch Terminversand wird doch das Buch nicht besser.

Das Denken sollte man potentiellen Kunden abnehmen. Man kann nicht ein und dasselbe unter zwei Namen verkaufen. Das geht schief und verunsichert nur.

  • Grafische Aufmachung: Wo gibt es Verbesserungsvorschläge, was ist gut umgesetzt?

Zu bemängeln gibt es in diesem Punkte nichts. Bilder läßt man sprechen und die Beschreibung der Produkte ist gut gelungen. Auch sonst ist das Design in den warmen, nicht aggressiv wirkenden Rot-Tönen sehr gut ausgefallen.

  • Die Marke: Wie wird die Marke MYDAYS wahrgenommen? Welche Werte verbinden Sie mit MYDAYS und wo sehen Sie MYDAYS in 10 Jahren?

Mydays als Gesamtangebot ist schlicht brillant und eine runde und wirklich geile Sache. Doch Werte mit einem Fallschirmsprung zu verbinden? Kann das wirklich sein? Bei mir stünde da der Spaß-Faktor im Vordergrund, aber Werte? Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit markieren für mich Werte, aber die Angebote von Mydays?

Solche Fragen bilden für mich eher pseudo-metaphysische Nebelbomben und wirklich skurrile Selbstbeweihräucherungsversuche. Muß man es denn immer übertreiben? Plastisch vorgestellt sieht es so aus, daß jemand auf der Website von Mydays landet, dort herumstöbert und sich denkt, daß das Baggern oder Fallschirmspringen eine gute Geschenkidee für Karl-Heinz’ 40 Geburtstag sei. Sodann legt man das Produkt in den Warenkorb, bezahlt und harrt der Dinge, die da kommen.

Die Frage nach Werten stellt sich für mich an dieser Stelle nicht. Wenn ich beim Bäcker Brötchen hole, schwelge ich auch nicht in philosophischen Sphären und Schwärmereien, daß der Bäcker einen Versorgungsauftrag für die hungerdarbenden und nach Brötchen lechzenden Bürger der Republik erfüllt.

Wo sehe ich Mydays in zehn Jahren? Das ist auch wieder so eine Frage, die mir Schmunzeln entlockt. Diese Frage gemahnt mich an Bewerbungsgespräche, wenn der Personalchef die emotionale Verbundenheit der Kandidaten auf die vakante Stelle auslotet.

Mal im Ernst: ich weiß nicht einmal, wo ich in zehn Jahren stehen werde, allenfalls für fünf Jahre kann man sich langfristige Ziele setzen. Das Internet erfreut sich erst seit knapp zehn Jahren wachsender Beliebtheit und kommerziellem Nutzen. Existiert Mydays überhaupt schon zehn Jahre?

Unternehmen wie Mercedes, Ferrari, Wal Mart oder die Bahn würden mich nicht einmal zu derart gewagten Zukunftsorakeleien reizen, obwohl diese auf teils mehr als ein 100jähriges Bestehen zurückblicken. Zehn Jahre von deren Warte aus in die Zukunft zu blicken bedeutete, einen Faktor von einem Zehntel des Bestehens abzutrennen.

Fazit

Mydays ist eine prima Sache. Das Angebot von Mydays entlockte mir Staunen und viel Freude und wenn Mydays das Angebot noch in Sachen Usability verbessert, kann man nur noch gratulieren zu deren Dienstleistungen.