Technorati hat die Top100 der Blogs halbwegs manipulationssicher durch Favorite Exchange-Aktionen gemacht

In jüngster Zeit versuchten immer mehr Technorati-Nutzer mittels Tricksereien in die Top100-Liste der beliebtesten Technorati-Blogs zu gelangen. Beliebt wurde man bei Technorati, indem der eigene Blog von anderen Technorati-Mitgliedern auf die Favoriten-Liste gesetzt wurde.

Technorati Favorite Exchange is now almost dead

Mittels der wechselseitigen Favorisierung der Mitglieder versuchten findige Köpfe nun, sich binnen kürzester Zeit in die Technorati Top100-Liste zu pushen. Im Grunde genommen übertrug man damit den Gedanke des Linktauschs auf Technoratis Favoriten-Funktion. Die Reaktion auf solche Maßnahmen fiel kontrovers aus.

Technorati zieht die Notbremse

Was vielleicht einmal als Witz gedacht war – Urheber der Idee war wohl JohnTP – und als solcher auch bei einem Einmal-Experiment wohl auch als solcher von der Technorati-Community hingenommen worden wäre, machte jedoch schnell die Runde in der Blogosphäre und fand allmählich Nachahmer, und zwar so viele, daß Technorati die Notbremse zog, und das organisierte wechselseitige Favorisieren als Mißbrauch des Technorati-Systems wertete.

Umstellung des Bewertungs-Systems auf Technorati

Technorati stellte sodann das ganze System um. Nicht mehr wurde die Anzahl jener Blogs aufgezählt, die einen favorisiert hatten, sondern es wurde nur noch eine sogenannte Blog Authority-Ziffer angezeigt. Die Authority-Berechnung erklärt Technorati in seinem Blog.

Schließlich entfernte Technorati in den vergangenen Tagen auch die Übersicht, welche Blogs den eigenen Blog favorisiert hatten. Damit kann man nicht mehr mal kurz im vorbeigehen zig Blogs favorisieren und sich umgekehrt auch favorisieren lassen, um in die Top100 aufzusteigen.

Unmöglichgeworden ist damit das organisierte wechselseitige Favorisieren nicht, jedoch beträchtlich erschwert worden.

Via BlogTalks

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