
(Graphik by monstershaq2000)
Text ist Text ist Text. Die Qualität und Güte eines Artikels, verkörpert durch den Text, mache einen guten Artikel aus. Das mag stimmen, doch wer sehr gute Artikel schreiben möchte, muß einen Schritt weitergehen. Dieser nämlich besteht im sogenannten Text-Design.
Professionelle Zeitungs-Redaktionen beschäftigen eigens Text-Designer, die nichts Besseres zu tun haben, als die textuelle Ursuppe eines Artikels augenfreundlich zu vermitteln. Aus dem Buchstabenbrei kreieren sie mit einfachen Techniken optisch anspruchsvolle Kunstwerke.
Die These des Artikels lautet also:
Wer also aus guten Artikeln Top-Artikel machen möchte, sollte unbedingt am Text-Design seiner Artikel feilen.
Doch der Reihe nach!
7 einfache Techniken, um Blog-Artikeln ordentlich Pep zu verpassen
Jene Buchstaben-Pimper machen insbesondere Gebrauch von folgenden sieben Techniken:
- Aufzählungen
- Bilder
- Listen
- Graphiken
- Absätze bzw. Absatzeinschübe
- Überschriften
- Hervorhebungen
Ein derart angereicherter und aufgeteilter Text wirkt ansprechender auf das Auge, das bekanntlich mitliest, als eine sequentielle Abfolge von Buchstaben.
Die Wirkung von Absätzen
Nachfolgende Graphiken sollen den Zusammenhang deutlichmachen, daß Text und Textaufbereitung nicht dasselbe sind und letztere die Wirkung eines Textes verbessern kann:
- Text mit Absätzen
- Text ohne Absätze
Derselbe Text wurde einmal mit und einmal ohne Absätze aufbereitet. Ohne Absätze wirkt der Text unübersichtlich und alles andere als einladend, wohingegen Absätze den Text wie verdauliche Lesehappen wirken, die man konsumieren kann, ohne daß sie schwer im Magen liegen.
Niemand kann sich dem Reiz graphischer Aufbereitungen entziehen
Man kann den Stimmenvorsprung des Präsidentschaftskandidaten Obama gegenüber seiner parteiinternen Konkurrentin um das Amt des Präsidenten im Wahljahr 2008 entweder den Zahlen nach ausschreiben – 1527 zu 1428 – oder aber auch eine Tortengraphik sprechenlassen:

Ob Diagramme, Tortengraphiken, Schaubilder, Stammbäume, Strukturbilder – Graphiken haben unter anderem folgende Vorteile auf der Hand:
- Vergleiche und Zusammenhänge können plastisch verdeutlich werden
- Der Mensch denkt in Bildern – Präsentationen sollte man daher mit Bildern garnieren
- Graphiken bilden einen Blickfang
- Auflockerung von Artikeln
- Statistische Zusammenhänge übersichtlich verdeutlichen
Fazit
Nicht nur die zentralen Aussagen eines Texts lassen sich mittels gewisser Techniken und Stilelemente zum Nutzen des Lesers vorteilhaft aufbereiten, sondern Artikel als solche.
Vorgenannte Techniken sind einfach und äußerst effektiv. Jede Technik ist wenigstens einmal im Artikel eingebaut worden. Aus meiner Sicht kann sich eine Anleitung kaum besser aus sich selbst heraus erklären.
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Grundsätzlich sind Bilder und Grafiken sehr nützlich als Textergänzungen.
Gerade bei Blogs finde ich es es jedoch erfrischend, dass in diesem Medium oft nur Texte zu finden sind und keine optischen Elemente, die vom Inhalt ablenken.
Sicher liegt das vor allem in der Verfügbarkeit oder eben Nicht-Verfügbarkeit von Grafikmaterial, nicht in einer Blogging-Strategie begründet.
In Einzelfällen mag sich die Mühe lohnen, extra eine Grafik zu erstellen. Dein Beispiel mit der Tortengrafik zeigt ja auch, wie schnell und einfach so was gemacht werden kann.
Fehlende Absätze sind furchtbar. Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen damit so geizig sind. Das sieht man auch in E-Mails. Haben diese Menschen Sorge, “Nachporto” zu zahlen, wenn es mehr Seiten werden?
March 10th, 2008