Auf meinen Blogs nimmt vermehrt der Trackback-Spam zu. Zu verstehen ist darunter das Setzen eines Trackbacks auf einen Artikel, so daß der Trackback-Text als auch entsprechende Link im Kommentarbereich eines Artikels im Blog geführt wird.
Eine Variante des Trackbackback-Spams stellt der Ping-Spam dar. Statt einen Trackback bzw. Link auf einen Blog-Artikel zu setzen, wird dieser lediglich angepingt. Ein Ping wird in der Regel stets automatisch auf einen Blog ausgesendet, wenn man Links in einem Artikel auf andere Blogs setzt, sofern der Ziel-Blog das Anpingen technisch auch unterstützt; WordPress in der 2.X-Version macht dies.
Ohne Links im Artikel zu setzen ist das Pingen ebenfalls von WordPress aus möglich, denn WordPress erlaubt es, Pings separat zu versenden. Notwendig sind gesonderte Pings etwa bei Artikelverzeichnissen oder auch Google, nämlich um deren Crawler darauf hinzuweisen, daß ein neuer Artikel veröffentlich worden ist, um deren Indexierung man mittels Ping bittet.
Was als Feature begann, wird mittlerweile von Spamern mißbraucht. Vorbeugt werden kann dem Ping-Spam etwa mittels des WordPress-Plugins Simple Trackback Validation, das ursprünglich dazu diente, Trackbacks (Link samt Ping) von Pings (kein Link, nur Ping) zu scheiden und nur Trackbacks auf den das Plugin nutzenden Blog zuzulassen.
Dank des dem Simple Trackback Validation-Plugin zugrundeliegenden denkbar einfachen, aber genialen Funktionsprinzips eignet es sich auch hervorragend zur Ping-Spam-Bekämpfung. Geprüft wird durch das Plugin, ob Grund des Pings ein Link ist. Fehlt dieser, läßt Simple Trackback Validation keinen Eintrag in den Kommentarbereich zu. Da Spam-Pings ohne Link daherkommen, kann man daher Ping-Spam mittels des Plugins aussperren und fernhalten von einem WordPress-Blog.
Download des WordPress-Plugin Simple Trackback Validation





Bei mir hat der Trackback Spam eines Tages solche Ausmasse angenommen, dass der Spamfilter die CPU Last in unerträgliche Höhen geschraubt hat. Obwohl der Filter recht gut funktionierte blieb mir daher nichts anderes übrig, als die Trackback-Funktion zu deaktivieren.
February 4th, 2008