Interessantes fördert eine Diskussion um Für und Wider des Gewährenlassens von Porno-Anbietern auf der Plattform des Social-Community-Spezialisten Ning zutage. Jüngst war Ning in die Schußlinie von Menschen geraten, die sich an pornographischen Inhalten auf Ning-Diensten rieben.
Auf Techcrunch bat man darob zur Abstimmung. Heiße man Nings Haltung pro Porno bzw. pro Anti-Zensur gut oder nicht? Das Ergebnis ließt sich wie eine Pro-Porno-Kampagne unter den Lesern des Techcrunch-Blogs:
An Prüderie hat Deutschland einiges zu bieten. Sakrileg ist der Verkauf der Sex-Videos. Während man in der Schweiz Pornos und sonstige Filme mit einer Altersfreigabe ab 18 zwischen Kinderfilmen findet und käuflich erstehen kann, so man denn über 18 Jahre sei, muß es in Deutschland schon ein Sperrbezirk für über 18jährige sein.
PS: Für was ich votiert hatte? Nun ja…





Das Ergebnis des votes ist überraschend aber für die USA nicht sonderlich repräsentativ. Schließlich muss man sich fragen, wer denn Techcrunch liest. Das junge /jungebliebene männliche Tach-affine Publikum ist vermutlich auch ziemlich genau in der Zielgruppe der P. Anbieter. Fast schon beachtlich, dass nur 155 dagegen gestimmt haben.
Ich finde den Standpunkt (Nings) generell gut, aber bezogen auf Ning sehr unbedacht und unvorteilhaft. Immerhin wächst und gedeiht allmählich die Nutzung von Social Network Baukästen vor allem im Education Bereich. Da Schulen aber schnell Seiten sperren, auf denen sich Adult Content befindet und die keinen Safe Mode haben, schneidet sich Ning damit ins eigene Fleisch.
January 7th, 2008