Links sind nicht gleich Links. Mittels HTML-Befehl ist es möglich, die Wirkung von Links zu beeinflussen. Einfluß kann man auf die Bewertung der Links bei Suchmaschinen nehmen. Soll eine Suchmaschine verlinkte Seiten berücksichtigen, oder nicht? Die Weichenstellung folgt hierbei mittels eines sogenannten Tags.
Besondere Relevanz genießt hierbei Google, dem Weltmarktführer auf dem Gebiet der Suchmaschinen. Google nutzt das PageRank-Verfahren zur Bewertung von Websites und Blogs. Grobgesagt verhält es sich so, daß ausgehende Links auf Websites und Blogs Dritter zur einer Aufwertung der verlinkten Website führen.
Allerdings wird dieser Effekt nur wirksam, wenn man auch das entsprechende Tag bei einem Links setzt, damit Google Links für die PageRank-Bestimmung mit einbezieht.
Zu unterscheiden sind die Tags follow und nofollow.
Ein mit follow getagter Link wird beim PageRank-Algorithmus seitens Google positiv berücksichtigt, ein mit nofollow ausgewiesener Link dagegen nicht bzw. werten follow-Links die verlinkte Seite im Google-Index auf. Bei nofollow-Links bleibt dieser Belohnungseffekt aus. In der Praxis ergänzt man Links für den nofollow-Fall um folgenden Befehl: rel=”nofollow”.
Auswirkungen hat diese unterschiedliche Bewertung von Links auch auf Blogger. Üblicherweise sind die Links eines WordPress-Blogs auf follow gesetzt. Ausnahme bilden die Kommentare eines WordPress-Blogs. Angeben kann man bei einem Kommentar neben Name und Emailadresse des Kommentierend auch eine URL. Regelmäßig handelt es sich hierbei um die eigene Website bzw. den eigenen Blog.
Festzuhalten bleibt demnach, daß man mittels gezielten Einsatzes von getagten Links gegenüber Google eine Empfehlung aussprechen kann.





Nun ich fände wichtig an dieser Stelle zu ergänzen, dass jeder Link erstmal eine “Empfehlung” darstellt. Webseiten die man nicht empfehlen möchte, müssen explizit mit no-follow versehen werden… oder hab ich jetzt irgendwo einen Denkfehler?
September 4th, 2007