SEO profitiert stark von der Verwendung von Listen, denn Google liebt Listen.
Wer bislang noch Argwohn gegenüber Listen gehegt hatte, der sollte folgenden Überlegungen seine Aufmerksamkeit schenken.
Gute Plazierungen im Google-Suchmaschinenindex erlangen gemeinhin mittels SEO aufbereitete Artikel. Regelmäßig entscheiden hierbei die verwendeten Keywords also Schlüsselbegriffe, um welche sich ein Thema dreht.
Nicht selten wandelt man hierbei auf einem schmalen Grat zwischen dem Einbringen von zu wenigen oder aber zu vielen Keywords. Im ersten Falle wertet Google den Artikel als einen mit geringer Bedeutung, im zweiten Falle dagegen wird der Artikel abgewertet, da Google Keyword-Spaming nicht gutheißt.
Zu viele Keywords immer und immer wieder im selben Artikel verwendet lassen diesen für Suchmaschinen überoptimiert erscheinen, weil sie den Lesebedürfnissen der Menschen nicht entsprechen.
Zwei Formen des Keyword-Spaming existieren:
- Variante 1: Hintereinanderreihen von unterschiedlichen Keywords, etwa Keyword 1, Keyword 2, Keywords 3, innerhalb eines Textes.
- Variante 2: Wiederkäuen ein und desselben Keywords (Keyword 1, Keyword 1, Keyword 1), bis der Artikel anmutet, als gäbe es nur dieses eine Wort, eben das Keyword.
Praktischerweise gibt es einen Trick, Keywords elegant Google anzutragen, ohne als Keyword-Spamer durchzugehen, wenn man viele unterschiedliche oder wiederkehrend dieselben Keywords verwendet.
Keywords, die in Listen enthalten sind, wertet Google nicht als Spaming.
Dem Anschein nach betrachtet Google Listen als eine besondere Form der Inhaltsvermittlung, besonders dann, wenn die Zahl der verwendeten Wörter pro Punkt nicht besonders hoch ist. Selbst Stichwort-Listen fallen Googles Skepsis gegenüber Keyword-Spam nicht zum Opfer.
Beobachten konnte ich das an umfangreichen Listen, die ich in meinen Postings verwendet hatte. Trotz ungewollt hoher Keyword-Dichte brachte mir das keinen Punktabzug bei Google ein, im Gegenteil.
Wertigkeit kommt Listen seitens Google auch deshalb zu, da Listen in der Regel besonders wichtige Punkte eines Artikels herausstellen sollen.
Listen kommt daher auch aus Google-Sicht hohe Bedeutung zu bzw. deren dort eingebrachter Inhalt.
Wer gutes SEO für Google als auch gute Informationsaufbereitung betreiben will, kommt an Listen nicht vorbei.
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Interesante These, kannst du das auf ein konkretes Beispiel bringen? Ich meine, aus ein paar Beiträgen auf einer Seite kann man noch keine Rückschlüsse auf die Googles Wertung schliessen.
Des weiteren ist es doch gerade in Blogs so, dass neben dem Artikel auch noch weitere Inhalte innerhalb der Seite stehen, die die Keyword-Dichte automatisch senken, was ja auch eine Auswirkung hat.
August 23rd, 2007