In der Auseinandersetzung zwischen Google und Linkverkauf-Anbietern stellt sich für mich schlicht folgende Frage:
- Wie kann ich am meisten Nutzen für die Leser des Blogs schaffen?
Genau besehen geht es nicht um die Frage Geld aus Linkverkauf vs. Googles Machtgebaren, sondern vielmehr darum, wie man den Nutzwert seines Blogs erhöhen kann. Aus meiner Sicht zählt hierzu, auch über Google gefunden zu werden und nicht in den Niederungen des Index gesucht werden zu müssen. Soll Google doch die Arbeit leisten, nämliche Google Experience gewährleisten.
Befinde ich mich unterhalb der ersten 10 Treffer (SERPs) einer Suchanfrage, so gibt Google mir bzw. meinem Blog gegenüber eine Empfehlung ab. Akzeptieren kann ich diese, indem ich wiederum meinen Teil der Abmachung erfülle, nämlich den Google-Richtlinien konforme gehende Inhalte zu gewährleisten.
Man tut gut daran, sich nicht auf Linkverkauf als alleinige Einnahmequelle zu fokussieren. Andere Möglichkeiten, die weit mehr Erfolg versprechen, halten weit besser Einnahmemöglichkeiten bereit. Vor dieser Form der Kurzsichtigkeit sollte man sich schützen.
Fatalistische Argumente à la Wer von Google-Traffic abhängt, hat etwas falschgemacht verfangen gerade nicht, im Gegenteil. Jene Leute sollen mal einen Blog mit noindex/nofollow aufstellen und schauen, wie weit sie kommen (selbstverständlich auch ohne AdWords). Wohlfeil ist es, mit einem Blog abseits des finanziellen Break-Even und Erreichen des Tipping-Points beim Traffic von der Kanzel aus solche Aussagen zu tätigen. Nichts ist damit gewonnen.
Im Google-Traffic sehe ich zusätzliche Leser, die ich logischerweise ohne Google nicht hätte. Umgekehrt ließe sich nämlich sagen, daß man niemals auf eine Traffic-Quelle vertrauen sollte. Wer auf Google geflissentlich verzichtet, macht sich von anderen Leserströmen abhängig.
Das möchte ich nicht. Ich will gelesen werden, da ich Nutzen mit meinen Blogs schaffe. Mit steigendem Nutzen für viele folgt das Geld auf dem Fuße.
Ob man Google als Trafficstrom oder Linkverkauf als Einnahmequelle abschaltet, nimmt sich letztlich nichts. Wer Google zugeneigte Blogger hämisch ausbotet mit dem Argument Build a better blog, dem kann man umgekehrt entgegenhalten: Build a better money earning strategy.
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Nutzen sehe ich persönlich keinen in Werbung oder Texlinks – für mich kann es nur einen Nutzen von Informationen geben, wenn man diese auch ohne Entgelt geben würde.
Ich sehe kein Problen in Textlinks, die stören den Leser nicht so sehr wie Layer-Ads (ja, bekenne mich NOCH indirekt schuldig) – jedoch von Mehrwert würde ich nicht reden.
Und das Google-Traffic wichtig ist, ist doch eigentlich klar – mit einem einigermaßen guten Statistik-Tool kann man gut überwachen, über welche Keywords welche Einträge besonders oft gefunden werden – und welche garnicht!
December 7th, 2007