Kreativität ist ein knappes Gut, das wohlbehütet sein will. Als Vielschreiber für knapp 7 Blogs taucht häufiger mal die Frage auf, wie ich es mit der Kreativität halte, denn abseits der rein zeitlich-technischen Frage, wie ich die Blogs mit Artikeln bereichere, stellt sich auch die Frage nach dem Inhalt, also was schreiben.

Kreativität hat aus meiner Sicht viel mit Motivation und Fleiß zu tun und weniger mit Inspiration. Wer mit dem Herzen bei der Sache ist, der schreibt prinzipiell gerne und dann auch für seinen Blog. Einfälle, was man schreiben kann (nicht: schreiben soll!), kann man sich durch gewisse Techniken rasch holen.

Gemerkt habe ich folgendes. Je mehr man schreibt, desto einfacher wird es, weiterzuschreiben. Kreativitätsprobleme wären dann eher Motivationsprobleme verstanden als Anschubhilfe, überhaupt erst einmal in Gang zu kommen und loszuschreiben.

Ein Weg, in den Schreibfluß zu gelangen besteht darin, einen neuen Blog aufzusetzen: neue Themen, neues Glück. Mehrere Blogs erleichtern den Zugang zum Bloggen bzw. Schreibfluß. Über einen kleinen Umweg gelangt man sodann zu seinem Primärblog wieder zurück.

Tätigkeiten lassen sich leichter bewältigen, wenn sie gleichförmiger Art sind. Man gelangt schneller zum Ziel, 10 Artikel zu erstellen und 10 Anrufe zu erledigen, wenn man sie hintereinander schreibt statt nach jedem Artikel ein Telephonat hinterherzuschieben und umgekehrt. Und statt über einem Artikel zu brüten, zu welchen einem noch nichts einfällt, sollte man lieber einen wählen, zu welchem einem sicher etwas einfällt.

Das Aufsetzen eines neuen Blogs hat auch noch weitere Vorteile, allerdings gehören die in ein anderes Posting, das ich sogleich im Anschluß an dieses verfassen werde – wenn ich schon mal im Schreibfluß bin, sollte ich das auch ausnutzen.

PS: „knapp 7 Blogs“ meint sechs um genau zu sein. 7 ist aber eine schönere Zahl, daher. ;)