Zensur respektive das Filtern bestimmter Inhalte im Internet erfreuen sich nicht nur in China großer Beliebtheit. Unternehmen blockieren auch häufig den Zugang zu bestimmten Websites. In der Regel kommt man ohne technische Spezialkenntnisse um solche Schranken nicht herum. Einfacher kann man es sich machen, wenn man auf den Dienst Opera Mini 4 beta zurückgreift.

Opera Mini 4 beta simulator

Opera offeriert abseits seines “großen” Browsers auch einen Spezialbrowser für den Zugriff auf das Internet via Handy. Testen kann man diesen Spezialbrowser, nämlichen Opera Mini 4, in einer Simulation auf der Opera-Website. Der Opera Mini-Browser wird im Browser-Fenster selbst dargestellt, also als Oberfläche innerhalb von Firefox oder Internet-Explorer und Co.

Voraussetzungen und Einschränkungen des Opera Mini 4

Vorausgesetzt, man hat Java installiert und stört sich nicht an der niedrigen Auflösung von 200*200 Pixeln, kann man mittels des Mini 4-Browsers jede Website der Welt betrachten. Filter können damit zum Teil umgangen werden.

Wie funktioniert die Zensur- und Filter-Umgehung mittel Opera Mini 4?

Die dahintersteckende Überlegung ist folgende: die Website opera.com wird in der Regel nicht gefiltert und damit auch nicht zensiert. Gibt man eine URL im Mini-Browser Opera Mini 4 beta ein, ruft Opera diese ab, wandelt sie in mittels Java darstellbare Daten um, welche dann wiederum im Firefox oder Internet-Explorer zu lesbaren Informationen umgewandelt werden. Das Ganze kann man sich wie eine Art Tunnel vorstellen.