Nein.
RSS-Feed-Diebstahl kann jeden treffen. Und Maßnahmen, die vor dem Content-Klau schützen sollen, müssen auch jedem Blog ermöglichen, sich wehren zu können.
Nicht möglich ist das jedoch gerade im Falle der .htaccess-Datei.
.htaccess im Kampf wider Content-Klau
Voraussetzung der Verwendung der .htaccess-Datei ist, daß diese auch vom Server unterstützt wird.
Server ist nicht gleich Server
Technisch kann und darf man Blogs nicht über einen Kamm scheren. Auf die Art des Blog-Hostings kommt es nämlich entschieden an. Wird .htaccess nicht unterstützt, helfen auch Hinweise auf die Möglichkeiten, die .htaccess-Einstellungen gestatten, nicht.
Was ist eine .htaccess-Datei?
Zu verstehen ist darunter eine Konfigurationsdatei, die vornehmlich auf Apache-Servern Zugriffe verwaltet werden können. .htaccess erlaubt es etwa auf Apache-Servern Zugriffe auf Dateien und Verzeichnisse zu sperren oder auch Anfragen an den Server umzuleiten.
Vorhandensein von und Zugriff auf die .htaccess-Datei sind unterschiedliche Dinge. Gewährt das gewählte Hosting-Paket den Zugriff auf die Konfigurationsdatei nicht, nützt auch der Apache-Server nichts.
Blog-Landschaft: Welche typischen Blog-Hostingformen gibt es?
Blogs werden in der Regel in einer der folgenden Varianten ins Internet gestellt. Gemeinsam ist ihnen, daß man grundsätzlich keine .htaccess-Einstellungen vornehmen kann.
Keinen .htaccess-Zugriff haben in der Regel folgende Blogs:
- xyz.wordpress.com: Dies sind beim Anbieter der Blog-Software WordPress gehostete Blogs.
- Kostenlose Blog-Hoster: Hier gilt das ebengesagte zu WordPress.com-Blogs.
- Blog-Anfänger mit Server: Manche lassen ihren Server von Bekannten verwalten bzw. haben bei diesem Server-Platz erhalten.
- Windows-Server: Windows Server verfügen über eine andere Form der Zugriffsverwaltung.
- Managed Server: Im einzelnen ist es unterschiedlich, ob Zugriff auf die .htaccess-Datei besteht oder nicht.
Sonderfall dynamische IPs
Dynamische IPs markieren einen Sonderfall. Wechselt der Content-Dieb seine IP, ist der Feed bereits geklaut, bevor man reagieren kann. Zu viele gesperrte IPs schließen wiederum redliche Leser aus.
Stumpfes Schwert .htaccess
Die Konfigurationsdatei .htaccess ist ein äußerst wirkmächtiges Instrument bei der Rechte- und Zugriffsverwaltung auf Servern. Ohne Unterstützung der Datei bleibt jedoch .htaccess ein stumpfes Schwert und ist im Kampf wider Content-Klau schlicht untauglich.
Welche Verteidigungsmaßnahmen man ergreifen kann
Wie man sich dennoch seiner Haut wehren kann, verrät der Artikel 3 wirksame Sofort-Maßnahmen, um Content-Dieben eine Giftpille mit auf den Weg zu geben.
RSS-Feed-Klau ist ein uraltes Phänomen
Die Abkürzung RSS steht für den Begriff Really Simple Syndication.
Kreative Köpfe haben dem Umstand begrifflich Rechnung getragen, daß gegen Content-Klau über RSS-Feed in erster Linie nur Schadensbegrenzung möglich ist.
RSS heißt in diesem Falle dann schlicht Really Simple Stealing.
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Ich will ja nicht klugscheißen, aber:
das ist blödsinn.
man kann in der .htaccess die domain sperren, d.h. der spammer kann seine ip wechseln wie er lustig ist, solange er seine domain behält, bleibt er aussen vor. und wenn er die domain wechselt, hat wenig freude mit google/seinen lesern, die ständig mit wechselnden domains leben müssen.
vgl.s. http://www.hp-profi.info/htaccess.php#17
August 23rd, 2007