Nahezu jedem Menschen, der irgendwie viel Spaß an einem Hobby hat oder selbständig ist empfehle ich einen Blog zu unterhalten, weil ich dies für die Person als äußerst vorteilhaft erachte.
Gründe sind unter anderem:
- Unabhängigkeit: insbesondere Selbständige oder Spezialisten erhalten durch einen Blog die Möglichkeit, ihre Meriten auch präsentieren zu können. Häufig erlebe ich, daß bei Projektarbeiten, sei es in der Uni oder in Unternehmen, die eigene herausragende Leistung untergeht, statt sie der eigenen Vita gutzuschreiben. Womit wir auch schon direkt überleiten können zum nächsten Punkt…
- Motivation: Blogs sind immer noch ein Tagebuch im Wortsinne. Man kann Erlebnisse protokollieren. Das Bestreiten bzw. die Teilnahme an Projekten wäre ein Möglichkeit, Berichte über ein Hobby ein anderes. Insbesondere die Welt der Online-Games halte ich für wie geschaffen für Blogs. Tips und Tricks sind rar und Berichte von Spielern aus der Online-Welt werden gerne gelesen. Zudem haben sie eine breite Zielgruppe…
- Kooperation: Vermeiden will ich bewußt den etwas platten Begriff Netzwerk oder gar Netzwerk-Bildung. Gleich und gleich gesellt sich gerne, vor allem online und auf Blogs. Aus dem wechselseitigen Verlinken könnte eine Kooperation über einen Blog hinaus entstehen. Wer heutzutage keinen Computer anschalten kann, wird nicht verhungern. Andererseits ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen das Internet.
- Präsentation: Eigene Blogs sind günstigstenfalls Werbung in eigener Sache. Mittels eines Blogs demonstriert man Engagement, Spaß an der Freude und auch Verantwortungsbewußtsein. Wer nicht nur peinliche Saufbilder von sich auf Facebook finden möchte, sollte an einer Image-Kampagne via eigenen Blogs feilen.
- Lernen und Herausforderung: Wer kennt sich mit den kirgisischen Spring-Forellen aus? Niemand, denn ich habe sie gerade eben erfunden. Fest steht jedoch, daß man in wenigen Monaten alles über einen Gegenstand weiß, über welchen man bloggt. Wer sich weiterentwickeln möchte, sollte einfach einen Blog zu irgendeinem Thema aufziehen, von dem er noch wenig weiß bzw. von dem er etwas wissen möchte, was über das Kratzen an der Oberfläche hinausgeht. Schlimmstenfalls mottet man den Blog wieder ein und wendet sich einem neuen Thema zu.
- Frauen: Letztlich gibt es übrigens für die meisten Männer nur einen Grund zu bloggen: Frauen. Bloggen macht nämlich sexy. Wer sexy ist, hat Erfolg bei Gottes schönsten Geschöpfen auf Erden. Und wer hat nicht gerne Erfolg beim anderen Geschlecht?
- Spaß: (versteht sich und kommt von selbst)
Ich denke, daß sich jeder Blogger bald mehr bald weniger in vorgenannten Punkten wiederfinden wird. Bloggen bedeutet letztlich, es einfach zu tun.





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