Gründe, weshalb man mit Google AdSense nicht die Einnahmen erzielt, die man gerne erreichen möchte, gibt es viele. Ein nicht unwesentlicher Grund hierbei stellen die von Google geschalteten einzelnen Werbetreibender dar, welche sowohl für niedrige Klickpreise sorgen und zudem auch ein mieses Angebot darstellen. Wenigstens erwehren kann man sich dieser lausigen Anzeigen.

Der Name einer URL bzw. Domain lügt selten

Erkennen kann man diese schlechten Angebote häufig schon an der URL selbst. URL, die auf .de.vu enden, genießen zurecht kaum bis kein Vertrauen im Vergleich zu reinen .de-Domains etwa. Was soll man auch schon von einem Angebot eines Anbieters halten, der nicht einmal das Geld für eine eigene Domain besitzt?

Google AdSense-Filter

Abhilfe schafft in solchen Fällen die Filterfunktion von Google AdSense. Über die Zeit hinweg ist meine Liste doch schon auf einen recht ansehnlichen Stamm angewachsen, das Who is Who der fragwürdigsten Angebote des Internets.

Ursprünglich und eigentlich dient der Google AdSense-Filter dazu, Konkurrenanzeigen auf der eigenen Website zu verhindern. Mercedes-Werbung auf einer BMW-Homepage? Nicht wirklich, also ab damit in den Filter.

Welche URLs man filtern sollte

Wem eine URL suspekt vorkommt, der sollte sie umgehend auf seinen Filter setzen. Nach spätestens einem Tag greift der Filter und die URL wart nicht mehr gesehen. Meine Auswahlkriterien darüber, ob es eine URL in meinen AdSense-Filter schafft oder nicht, sind im wesentlichen folgende:

  • Reißerische Anzeigen á la „Geld ohne Arbeit“, „Reich in 1,5 Sekunden“, „$10.000 mit AdSense in 3 Monaten!“
  • Eklatante Rechtschreibfehler in Angeboten
  • „Bezahlte Online-Studien“ – Das Wörtchen Studie steht in 99% der Angebote synonym für Spam
  • Total-Faker wie etwa AtDech.com, die einen auf AdTech.com machen und zudem „7 zu 1 Linktausch“ in Aussicht stellen
  • Nahezu alles, was mit Linktausch und Linkkauf zu tun hat
  • Sub-Domain-Werber: Aussagekräftige Sub-Domains werden immer wieder gerne von Spamern eingesetzt, um Google zu linken.
  • URLs mit zu vielen / in der URL: Angebote einer URL, die auf www.xyz.de/bla/blub lauten, klingen aus meiner Sicht zumindest fragwürdig.
  • Wenn immer dieselben URLs in den Angeboten erscheinen. Abwechslung muß sein, schließlich sollen die Anzeigen auch das Interesse wecken und nicht eine Art festinstallierter Link auf eine bestimmte URL.

In solchen Fällen bin ich gnadenlos und setze all jene Angebote in meinen Google AdSense-Filter rein. Eine Ausnahme bildet der letzte Punkt. Hierbei sollte man variieren und dieURL nach einer oder zwei Woche auch wieder aus dem Filter nehmen.

Nur wer gute Anzeigen hat durch Pflege seines Google AdSense-Filters, kann auch gute Klickraten erzielen und das Interesse der Leser zum Klicken auf die AdSense-Anzeigen wecken. Je sorgfältiger AdSense-Blöcke aussehne, desto besser für eine Website oder einen Blog.

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, registriere den kostenlosen RSS-Feed von ProbloggerWorld und drück einmal auf den Voting-Button “YiGG”.