Der Firefox-Browser läßt sich mittels Addons prima aufpeppen. Was für Wordpress gilt, gilt nämlich für den Firefox schon lange: Open-Source-Power reizt das Programm erst richtig aus.

Für mich das wichtigste Addon für den Firefox überhaupt. Einstellen läßt sich etwa, wie das Anklicken von Links beantwortet werden soll, etwa durch Öffnen eines neuen Tab oder eines neuen Fensters als auch wo neue Tabs geöffnet werden sollen, beispielsweise neben dem gegenwärtig aktiven Tab oder am Ende der Reihe wie in der Standardeinstellung.

Das ehemals unter dem Namen Performancing firmierende Addon stellt einen Blog-Editor dar, welchen man im Firefox direkt bedient. Mittels Split-screen-Technik kann man in der unteren Hälfte des Browsers bloggen, was in der oberen Hälfte zu sehen ist.

Screengrab erlaubt es Screenshots des gesamten scrollbaren Browserfensters zu erstellen. Gut zur Beweissicherung von Google-SERPs etwa.

Erlaubt das erstellen von Blindtext, um etwa neue Blogs samt neuem Wordpress-Theme (=Wordpress-Design) rasch mit ein paar Postings zu füllen, um deren Funktionen zu testen.

Nach der Installation des Addons kann man den Firefox zum Prüfen des HTML-Codes verwenden, was insbesondere für Website-Entwickler sehr hilfreich ist.

Das Addon umfaßt 55 Google-Dienste übersichtlich in einem Drop-Down-Menü, das sich konfigurieren läßt derart, daß nur die präferierten Google-Dienste angezeigt werden.

Colorzilla gleicht der aus vielen Malprogrammen bekannten Pipettenfunktion. Wer AdSense-Farben bearbeiten möchte, kann das mittels des Programms tun, denn die Farbwerte werden vom Programm ausgegeben.

Angezeigt werden von dem Addon der Google PageRank, Alexa Rank, Keyword-Dichte und weitere Kenngrößen, die nicht nur für SEOs relevant sein können.

Den Internet-Explorer in den Firefox integrieren? Kein Problem dank IE Tab. Durch Klick auf einen Button wird die aktuell dargestellte Website innerhalb des Firefox mittels der IE-Engine dargestellt.

Erlaubt es, Websites als Bookmark samt Tags bei Delicious via Firefox abzulegen und auch abrufen zu lassen ohne auf die Delicious-Website gehen zu müssen.

Wer bei vielen geöffneten Tabs die Übersicht verliert, kann sich in einer Vorschaufunktion die Screenshots der gegenwärtig geöffneten Websites anzeigen lassen.

Speziell für Website-Entwickler gedacht ist diese Firefox-Erweiterung. CSS-Einstellungen lassen sich unter anderem mit dem Addon im laufenden Betrieb bearbeiten.

Ähnlich umfangreich und auf Web-Developer gemünzt wie vorgenanntes Plugin ist Firebug.

PDF-Dateien sind Fluch und Segen zugleich. Zum Segen werden sie dank des Addons, das es erlaubt beim Klicken auf eine downloadbare PDF-Datei zu entscheiden, was mit dieser passiert, etwa herunterladen oder im Acrobat-Reader direkt anzeigen zu lassen, anstatt im Browser.

Bookmark-Prinzip mal anders: analog der Wählanzeige eines Telephons kann man Websites mit Nummern belegen und durch Anklicken eines Screenshots öffnen, was sich für die Lieblingswebsites bestens eignet.

Praktisch für den Fall der Fälle ist FEBE. Sämtliche Plugins und Themes lassen sich durch das Addon lokal aus einer Firefox-Installation heraus abspeichern und auf andere Firefox-Browser übertragen. Wer zwei Rechner sein eigen nennt (PC und Laptop), kann damit ganz einfach seine Lieblingsumgebung kopieren, anstatt mühsam die einzelnen Dateien aus dem Internet zusammenzusuchen.

Wer häufig durch die Weltgeschichte reist kann durch das Addon seine lokal gespeicherten Rechner-Bookmarks abgleichen. Wem Delicious zu unsicher ist, kann ebenfalls auf Foxmarks zurückgreifen.

Vorschaufunktion der eingeblendeten AdSense-Anzeigen.

Baut den zum Organisieren von Kommentaren gedachten Dienst coComment in Firefox ein, so daß man coComment zentral über den Firefox verwalten kann.

Wer in einschlägigen Chats und IRC-Channels mithalten möchte, kommt um dieses Addon nicht umhin, damit es mit der Kommunikation untereinander auch klappt. ;)