Was ist Emotional Blogging?
Blog-Postings enthalten Emotionen, gute wie weniger gute. Gleichwohl können beide für sich genommen sowohl beflügelnd als auch hemmend wirken. Freude auf etwas kann einen Menschen einem Ziel ebenso nahebringen, wie die Furcht vor etwas. Themen, die durch Pro und Contra vertreten werden, künden hiervon.
Erfolgreiche Blogger haben einen hohen Emotional Blogging-Quotient. Deshalb also die Frage, wie jedermann Emotional Blogging für sich nutzen kann.
Emotional Blogging ist die Frage nach dem Warum des Bloggens
Jeder Blog-Beitrag enthält und erzeugt Emotionen. Sachargumente und ähnliche rationale geleitete Erwägungen in einem Artikel geben eine Antwort auf die Art und Weise, wie man sich mit einer Thematik auseinandersetzt, nicht aber Auskunft über das Warum eines Artikels. Letztlich können nur die Emotionen darüber Aufschluß geben, weshalb Du bloggst – und damit auch, weshalb Dein Blog gelesen wird.
Emotional Blogging: Motive
Antrieb des Bloggens können etwa folgende Faktoren sein:
- Spaß und Freude
- Interesse
- Neugierde
- Sicherheit (materielle etwa, das Geldverdienen)
- Leidenschaft am schreiben
- Nestwärme durch Kommunikation
- Kreativität
- Altruismus
- Egoismus
Erkennst Du Deine Blogging-Motive darin wieder? Die Liste ist nicht abschließend, sondern rein exemplarisch, und kann beliebig fortgeführt werden. Keine der aufgeführten Komponenten ist isoliert zu betrachten, sondern die Motivation zum Bloggen resultiert aus der Summe mehrere Faktoren.
Das Warum des Bloggens
Spannend und das eigentlich Interessante ist, daß jeder Mensch in der Zusammensetzung seiner Emotionen und Motive einzigartig ist. Zu einem beliebigen Thema erhält man beliebig viele Antworten. Abseits der bald kleiner, bald größer ausfallenden Schnittmenge der Interessensgemeinsamkeiten fällt ein sehr großer Streubereich ab, der ein Thema erst variieren und damit individualisieren läßt. Genau dieser Streubereich enthält das Warum und damit die Emotionen eines Beitrages.
Emotional Blogging bildet den Kern der Blog-Personality
Man betrachte sich das Blog-Projekt Wie bist Du zum Bloggen gekommen? Einem Thema widmeten sich 52 Autoren. Alleine schon die Zahl ist beeindruckend, weit beeindruckender sind jedoch die Motive, Interessen und Emotionen, die das Projekt zutage förderte. Anschaulich aufbereitet hat Manuel von Vital-Genuss die Beweggründe der Teilnehmer in seinem Artikel Blogprojekt – Abschlussbetrachtung. Vorausgegangen ist dieser Struktur seinerseits Interesse am Thema, also am besagten Blog-Projekt.
Wie kann man Emotional Blogging für sich nutzen?
Bestandteil des Emotional Blogging ist die eigene Persönlichkeit. Anders gesprochen drückt sich die Persönlichkeit eines jeden im Emotional Blogging aus. Je mehr man sich einem Thema verschreibt, desto mehr Leidenschaft entwickelt man für diese Materie. Leidenschaft für ein Thema wiederum ist das Bindeglied zwischen Menschen. Je mehr Leidenschaft man in ein Posting steckt, desto ansteckender wirkt es auch – selbst auf jene, die dem Thema nichts abgewinnen können.
Blogge mit Leidenschaft, oder umgekehrt, blogge über das, wofür Du leidenschaftlich eintrittst. Leidenschaft ist Magie, dessen Zauber sich niemand entziehen kann. Vor allem aber beflügelt sie Dich selbst.
Meine Frage an Dich: Wie hoch ist Dein Emotional Blogging Quotient? Wie schätzt Du Dich selbst ein?





Jeder Blog bietet ein gewisses Maß an Anonymität – ein Grund dafür warum ich in meinem Blog mehr ich selbst sein kann als im Alltag.
Dort wo man sich sonst zurückhalten muss kann man klar seine Meinung sagen und unterdrückte Emotionen rauslassen. Wenn ich über Themen schreibe die mir am Herzen liegen dann bin ich ganz bei der Sache – schreibe mich in Rage wenn ich wütend bin, lächel vor mich hin wenn das Thema mich positiv berührt.
Ich denke alle Motive die Du aufführst kann ich irgendwo bestätigen aber im Vordergrund steht – ich selbst sein -ohne Kompromisse!
July 2nd, 2007