Was kann es schlimmeres geben, als daß der eigene Blog stirbt? Die Antwort ist einfach. Nichts ist schlimmer, als daß der eigene Blog stirbt.

Partielles Sterben ist auch möglich. Unter dem Begriff verstehe ich das Abrauschen des Servers einschließlich Datenverlust.

Gründe, weshalb man gerne auf solch ein Datendesaster verzichten kann:

  • Postings gehen verloren
  • Kommentare ebenso
  • Unerreichbarkeit des Servers kann Besucher abschrecken
  • Rekonfiguration eines Servers bedeutet Arbeit

Gestern ist mir genau das passiert. Mein Server wollte nicht mehr, so wie ich mir das vorgestellt hatte. Schuld war eine etwas eigenwillige Apache-Installation, die ich nicht mehr fixen konnte.

Abzuwägen galt es, noch einen Tag weiter herumzuexperimentieren mit der zugegeben vagen Aussicht, das Problem lösen zu können, oder lieber ein Server-Backup einzuspielen, so daß der Server wenigstens wieder lauffähig war.

Letztlich entschied ich mich für die 2. Variante. Wichtiger, als ein persönliches Erfolgserlebnis in Gestalt des gefixten Bugs zu haben war mir, daß die Besucher wieder reibungslos auf die Inhalte des ProBloggerWorld-Blogs zugreifen können.

Gelernt habe ich daraus, daß:

  • Backups sehr wichtig sind
  • Entscheidungen rasch gefällt werden müssen
  • Persönliche Experimentierlust hinter Besucher-Komfort zurückzustehen hat
  • Änderungen am Server in den frühen Morgenstunden vollzogen werde sollten, um bei möglichen Fehlern den Besucherverdruß geringzuhalten

Wie seht ihr das? Habt ihr auch schon Erfahrungen mit defekten Servern sammeln können? Wie habt ihr reagiert und welche Lehren habt ihr für euch für die Zukunft mitgenommen?