Erstmals fand das Thema Casual Friday am 15. April 2007 Erwähnung auf ProBloggerWorld und es ist nach zwei Monaten Zeit, ein wenig Bilanz zu ziehen. Unter Casual Friday Postings bzw. dem Konzept der Casual Keywords fallen Artikel, welche in der Regel nichts mit dem Haupt-Thema des Blogs zu tun haben, sondern eher triviale Dinge behandeln.
Solche Ausritte in andere Bereiche sollen zum einen der Auflockerung des Blogs dienen und zum anderen einen vorteilhaften Nebeneffekt ausnutzen. Nutzt man für sein Casual Friday Posting gut frequentierte Keywords, kann man den über Suchmaschinen erzielten Traffic und damit die Besucherzahl erhöhen. Und das auf Dauer.
- Casual Postings als langfristige Traffic-Lieferanten
Meine Erfahrungen hiermit waren rundweg sehr gut. Gerade mein Posting Casual Friday: Lionel Messi und die No Angels sorgt immer wieder für Besucher auf ProBloggerWorld, die über Suchanfragen zu Lionel Messi, Traumtoren oder dem Tor des Jahres herfanden. So man möchte, kann man auch meinen Beitrag zum YouPorn-Hype YouPorn: Die YouPorn-Posse als Posting im Rahmen des Casual Friday Experimentes sehen.
- Casual Friday Postings wirken nicht wie Fremdkörper im Blog
Gemeinsam ist besagten Postings, daß sie angesichts der Sitte des Casual Friday auf ProBloggerWorld nicht als Blog-Fremdkörper wirken und vor allem auch durch die deutliche Kennzeichnung der Artikel als Casual Friday Postings nicht wie eine Irreführung wirken. Für den einen mag das Label Casual Friday als Warnung dienen, das Blog-Posting zu ignorieren, dem anderen wiederum als willkommene Einladung, auch mal Fünfe gerade sein zu lassen, wie etwa das Posting Casual Friday: Bruce and Bongo – Geil im Kommentarbereich belegte.
- Was man bei Casual Friday Postings inhaltlich beachten sollte
Wichtig ist, daß Casual Friday Postings, die selbstverständlich auch Casual Monday Postings lauten können, so man die Postings auf den Montag legt, in sich stimmig sein sollten. Das Casual-Posting sollte ein Thema abschließend in einem Posting behandeln. Landet also ein Suchmaschinennutzer über ein Casual Keyword auf dem jeweiligen Casual Friday Posting, so erhält er die von ihm gesuchten Informationen. Umgekehrt beginnt nach dieser Eröffnung die Kür; der Gast ist da und nun stellt sich die Frage, ob es gelingt, den Neuling für andere Postings zu erwärmen.
- Suchmaschinen-Gäste sind offenbar sehr neugierig
Aus meinen Analyse-Unterlagen geht hervor, daß Besucher, die über ein Casual Friday Posting auf ProBloggerWorld einstiegen, sehr häufig viele Minuten lang durch den Blog browsen. Selbst wenn der Besucher einem wieder den Rücken zukehrt, hat man wenigstens Werbung in eigener Sache betrieben. Möglicherweise wird man weiterverwiesen an Freunde. Ausschließen kann man es nicht.
- Spread the Word
Allerdings ist es unter dem Strich wichtiger, daß der Blog Verbreitung unter der Community findet, als daß man nur auf eine auch mögliche hohe Absprungsrate verweist. Viele Blogs kenne ich nur dem Namen nach, ohne daß ich sie besuche bzw. tue ich es nur sporadisch. Und doch haben sie den Vorteil, daß sie bekannt sind über die Blog-Leserschaft hinaus.
- Die Pizza-Bäcker-Parabel
Ein wenig ist das wie mit einem Pizza-Bäcker um die Ecke. Man muß dort nicht jeden Abend mampfen oder dort überhaupt einmal gespeist haben. Was zählt ist alleine das Wissen um die Möglichkeit, im Zweifel bei überbordender Bequemlichkeit und Faulheit sich dort etwas bestellen zu können. Wer nicht weiß, was läuft in seiner Umgebung, der kann die potentiellen Möglichkeiten und Angebote auch nicht nutzen.
- Casual Friday Postings als Ausdruck der Persönlichkeit
Mittels der Casual Friday Postings kann man auch ein wenig von sich selbst, etwas Persönliches, in den Blog mit einbringen. Musikalische Vorlieben etwa konnte ich, wie eingangs erwähnt, mittels des Bruce and Bongo-Postings teilen. Als Kind der 80er war das Lied einer der spektakulärsten Leider seiner Zeit.
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Hi René,
ich hatte es schon mal irgendwann gelesen, jetzt habe ich es registriert. Mal schauen, was ich draus machen werde
Warum ist hier kein Yigg-Button??
Schönes WE Gerd-E.
June 30th, 2007