Der Bundestrojaner hat Trittbrettfahrer gefunden, die die Absicht der Bundesregierung kongenial aufgreifen für ihre fiesen Machenschaften. Urheber der im folgenden zitierten Spam-Email, die gegenwärtig durch Deutschland vagabundiert, ist irgendein Spam-Versender.

Keinesfalls sollte man dem Inhalt der als Spam-Email getarnten Bundestrojaner-Geschichte nachgeben, und schon gar nicht den Anhang, der mit der Bundestrojaner-Email versandt worden ist, öffnen. Ironie der Geschichte dabei ist, daß irgendwie zwei das gleiche tun, nämlich einen Trojaner nutzen, wobei es irgendwie doch nicht dasselbe ist.

Der eine heißt Bundestrojaner und der andere ebenfalls Bundestrojaner. Pest und Cholera treffen also aufeinander. Keine Panik also, wenn ihr so etwas als Email erhaltet:

Sehr geehrter Internetnutzer,

im Rahmen unserer ständigen automatisierten Überprüfung von sogenannten Tauschbörsen im Internet, wurde folgende IP-Adresse auf unserem System ermittelt: IP: 81.163.X.X (bzw. 81.146.X.X in der zweiten Mail).

Der Inhalt Ihres Rechners wurde als Beweismittel mittels dem neuen Bundestrojaner sichergestellt.

Es wird umgehend Anzeige gegen Sie erstatten, da sich illegale Software, Filme und/oder Musikdateien auf Ihren System befinden.

Durch die Nutzung sogenannter Tauschbörsen, stellen Sie diese auch anderen Nutzern zu Verfügung und verstoßen somit gegen § 249ff StGB.

Das vollständige Protokoll Ihrer Online-Durchsuchung finden Sie im Anhang dieser Email. Die Strafanzeige und die Möglichkeit zur Stellungnahme wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt.

Herbert Klein

Kriminaldirektor

LKA Rheinland-Pfalz

Den Tip als auch den Inhalt der Spam-Email habe ich dem Blog eines lieben Freundes entnommen, dem Naselnuss-Blog.

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