Mit der Veröffentlichung eines Postings hat man erst einen Schritt getan, der gerade publizierten Informations-Perle den besten Schliff zu verpassen.

Artikel Deines Blogs haben eine sehr lange Lebenserwartung. Analog einem Menschen, der älter wird, so bedürfen auch Blog-Postings der Pflege und des medizinischen Checks, um ihre Gesundheit zu gewährleisten.

Blog-Doc: Blog-Artikel nicht verstauben lassen, sondern pflegen

Da Du der Doc Deines Blogs bist, entscheidest Du darüber, wie vital Deine Artikel sind. Je vitaler die Artikel, desto besser ist Dein Blog.

Der Lebenszyklus eines Artikels

Grundsätzlich besitzen Blog-Artikel zwei Lebenszyklen. Der erste bricht an, wenn der Artikel im Blog veröffentlicht wird. Üblicherweise wird der Artikel von den Stammbesuchern des Blogs gelesen.

Der zweite Lebenszyklus bricht an, nachdem das Posting nach etwa einer Woche seine Tagesaktualität verloren hat. Sodann ändert sich die Leserschaft des Artikels. Nicht mehr die Stammbesucher des Blogs greifen vermehrt auf ihn zu, sondern immer mehr Besucher, die über Google oder andere Suchmaschinen auf den Artikel aufmerksam geworden sind.

Wie man Artikel für den zweiten Lebenszyklus aufpoliert

Für diesen zweiten Lebenszyklus und damit die Google-Leserschaft kann man den Artikel präparieren, um möglichst viele Google-Suchende zu erreichen als auch deren Nutzungsverhalten Rechnung zu tragen.

Google-Suchende sind sehr selektiv

Wer über Google auf einen Artikel aufmerksam geworden ist, der wird in der Regel nur diesen einen Artikel konsumieren.

An diesem Punkte kann man einhaken, um dem Leser, der über eine Suchmaschine gekommen ist, einen Mehrwert zu bieten, als auch dessen Nutzungsverhalten zu berücksichtigen. Gewohnheitsmäßig klicken Besucher, die über Google auf eine Website oder Blog einsprangen, häufiger auf Werbung wie etwa AdSense-Anzeigen.

Um nämliche zwei Lebenszyklen eines Postings auszureizen, kann man etwa nachträglich Anpassungen an seinen Artikeln vornehmen.

Möglichkeiten, Artikeln nachträglich einen weiteren Schliff zu verpassen:

  • SEO: Title-Tag überarbeiten und anpassen für Google
  • Werbung: Anzeigen-Größen ändern, mehr Anzeigen integrieren
  • Keywords: Analysieren und gegebenenfalls innerhalb der Richtlinien zur semantischen Indexierung anpassen
  • Weiterführende Informationen: Interne Verlinkung auf bestimmte Artikel

Im Umkehrschluß bedeutet dies auch, genannte Punkte bei der Veröffentlichung eines Postings nicht überzustrapazieren. Auf diese Weise schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Stammleser als auch Suchmaschinen-Nutzer kommen in den Genuß auf sie zugeschnittener Artikel.

Nachpimpen, nachtunen – Hauptsache man tut es

Mit der nachträglichen Verbesserung und Anpassung von Artikeln nach etwa einer Woche kann man sehr viel für seinen Blog tun. Beide Seiten, Stammleser wie Informationssuchende über Google, profitieren davon.

Hole mehr aus Deinem Blog raus und nutze daher die Möglichkeiten des Nachoptimierens Deiner Artikel, indem Du genannten Vorschlägen folgst.

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, registriere den kostenlosen RSS-Feed von ProbloggerWorld und drück einmal auf den Voting-Button “YiGG”.