Gerade Blog-Neulinge begehen oft läßliche Fehler mit ihrem Blog. Überwiegend sind es kleine, scheinbar banale Dinge, die Neueinsteigern unterlaufen. Gleichwohl sind diese vermeidbar und man sollte sie auch vermeiden, denn kleine Läßlichkeiten ziehen teils große, noch unvorteilhaftere Folgen nach sich. Anbei eine Übersicht der 7 größten Fehler von Blog-Neueinsteigern und wie man sie vermeidet.
1. Absolute Unkenntnis der technischen Begebenheiten des Internets im allgemeinen und der Blogosphäre im speziellen
Kardinalfehler Nr. 1 ist und bleibt Unkenntnis jedweder Spielregeln eines Spiels, das man spielen möchte, doch nur unzureichend beherrscht. Rasch gerät man aufs Glatteis. Das gilt fürs Bloggen ebenso wie für alle Dinge im Leben.
Auseinandersetzen muß man sich mit folgenden Dingen:
- Eigener Server vs. Webspace: Als Faustregel sollte man sich merken, daß der eigene Server unablässig ist für jedweden professionellen als auch semi-professionellen Gebrauch eines Blogs, während Webspace – kostenfreier als auch günstiger – allenfalls für wenig ambitionierte Blogger taucht.
- Wahl der Blog-Software vs. Blog-Anbieter: Aus meiner Sicht ist es unumgänglich Wordpress als Blog-Software der Wahl einzusetzen. Flexibilität und Einfachheit sprechen für Wordpress, zudem kostet es nichts, denn WP ist Open-Source-Software. Als Blog-Software Nr. 1 hat es sich darob weltweit durchgesetzt. Die Nutzung einer der vielen kostenfreien Blog-Anbieter wie Blogger (Blogspot) oder Blog.de ist grundsätzlich keine schlechte Wahl, sofern man keine großen Ansprüche an seinen Blog hegt. Zu sehr ist man in den Einstellungsmöglichkeiten beschränkt.
- Grundkenntnisse in Sachen SEO: Um wenigstens gewisse grobe Kenntnisse kommt man nicht umhin. SEO steht für Suchmaschinen-Optimierung und bedeutet, daß man den eigenen Blog für die Erfordernisse von vor allem Google anpassen muß, um von Google nicht abgestraft zu werden. Häufigster Fehler ist und bleibt Duplicate Content.
2. Bloggen ist kein Sprint, sondern ein Marathon
Bloggen ist nichts, was man im Vorbeigehen erledigt und nach wenigen Postings abgeschlossen ist. Es bedarf einer Strategie, um auf Dauer Erfolg haben zu wollen. Man muß sich vergegenwärtigen, daß Bloggen nichts anderes ist, als eine Website dauerhaft zu führen. Aktuelle Inhalte sind ein Muß, kontinuierliches Veröffentlichen neuer Beiträge – also bloggen – nahezu eine Pflicht. Zum Bloggen gehört Ausdauer.
3. Kein klares Blog-Profil oder Blog-Ziel und kein eindeutiger inhaltlicher Schwerpunkt
Um wenigstens 2 Fragen kommt man nicht umhin: Warum und weshalb willst Du bloggen? Was möchtest Du erreichen? Anhand dieser Fragen sollte man seinen Blog ausrichten. Es gilt Dritte, nämlich Leser, von seinem Blog zu überzeugen. Erforderlich ist hierzu, daß man den potentiellen Lesern aufzeigt, was sie von Deinem Blog konkret an Hilfe und Informationen erwarten können.
4. Falsche und damit zumeist völlig überzogene Erwartungen bzgl. Traffic und Geld-Verdienstmöglichkeiten
Übernachterfolge von Blogs, die von heute auf morgen tausende Besucher auf sich ziehen und massig Geld machen sind derart selten, daß man keinen Gedanken an die Möglichkeit dieser Form des Blog-Erfolgs verschwenden sollte. Weit eher könnte man einen Lotto-Gewinn als Einnahmequelle fest einplanen. Geld kann man prima mit Blogs verdienen und auch Traffic ist kein Problem – sofern man weiß, wie man es macht. Tips und Erfahrungen alteingesessener Blogger sind daher als Referenz unumgänglich.
5. Keine PR-Strategie, um Leser gezielt und systematisch erschließen zu können
Stell Dir vor, jemand hat das Geheimnis ewigen Lebens enthüllt, doch außer ihm weiß es niemand. Ohne PR geht es auch in der Blogosphäre nicht, im Gegenteil. Man muß Werbung für seinen Blog machen. Die Leute müssen wissen, daß Du mit Deinem Blog gewisse Themen ansprichst.
6. Falsche Textgestaltung und fehlende Berücksichtigung der Lesegewohnheiten im Internet
Grundsätzlich ähnelt das Publizieren von Texten im Internet jener Form, wie es auch mit Büchern und Zeitungen getan wird. Allerdings gibt es auch und gerade durch die technischen Möglichkeiten des Internets Unterschiede, die es zu berücksichtigen gilt. Struktur und Gestaltung heben sich von herkömmlichen Medien ab. Wer diese neuen Techniken anzuwenden weiß, verbessert seinen Blog ernorm.
7. Das Nichtberücksichtigen von Infos, Tips und Tricks der Experten
Experten-Blogs sind wie Fachmagazine. Spezielle Themen rund um das Bloggen werden etwa auf ProbloggerWorld behandelt, damit Du Dich auf Bloggen konzentrieren kannst. Ist ein Update Deiner Blog-Software herausgekommen? Gibt es neue Geldverdienst-Möglichkeiten? Wie kann ich meinen Blog durch Tricks und Kniffe verbessern? Mit diesen Themen kann man sich selbst beschäftigen, oder aber auf Blogs vertrauen, die sich der Aufbereitung dieser Themen verschrieben haben.
Mit der bewußten Auseinandersetzung genannter 7 Fehler macht man sich das Bloggen einfacher. Schließlich steht der Spaß im Vordergrund und Spaß-Bremsen gilt es zu lösen.
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Also ein Blog zum geldverdienen werde ich wohl auch nicht empfehlen
Da kann ich auch Lottospielen zum Geldverdienen angeben
December 22nd, 2007