AGLOCO schließt die Pforten. Das Konzept, Werbung via Toolbar auf den Computern der Welt laufen und damit die Kassen des Unternehmens klingeln zu lassen, ging zum zweiten Male nicht auf. Bereits das offizielle inoffizielle Vorgänger-Unternehmen von AGLOCO aus der Zeit der Dot.com-Blase namens AllAdvantage erlitt Schiffbruch mit besagtem Konzept.
Heute hat das Unternehmen die weiße Fahne geschwenkt und sich in einer kurzen Email verabschiedet.
Weshalb schreibe ich über AGLOCO, was hat die Meldung mit dem Thema Geldverdienen im Internet via Blogs zu tun?
Nun, AGLOCO baute auf einem Mitgliedschaftssystem auf. Durch geworbene Mitglieder erzielte man Anteile an AGLOCO in Höhe der geworbenen Mitglieder. John Chow war in dieser Hinsicht der wohl glühenste Fürsprecher sowohl des Konzepts als auch der Firma und katapultierte sich an Position Nr. 1 der Anteilseigner, auf welche dann eventuelle Einnahmen einem Kollektiv gleich ausgeschüttet werden sollten – sofern AGLOCO jemals Geld verdienen sollte.
Das Thema AGLOCO hat sich damit von selbst erledigt. Geworben hatte ich nie Mitglieder, nicht einmal darüber berichtet, da mir das Ganze zu schneeballmäßig erschien ohne Aussicht auf Erfolg. Statt dessen wurde virales Marketing ohne jedweden Gegenwert für potentielle Mitglieder kreiert.





Ui. das war mir neu. Aber es war mir ohnehin klar, daß das nicht aufgehen wird. Schade nur, um die unzählig geworbenen Mitglieder, von einigen (extra erstellten) Blogs.
Aber wie gesagt, Punkt 1: Wer klickt auf Banneranzeigen oder Surfbars ? (Es heißt ja immer: “Du hast nix weiter zu tun,als ein oder zwei Stunden die Surfbar laufen zu lassen)
Und Punkt 2: Wer will darauf werben, wenn kein (wirklich) Interessierter darauf klickt ? Und dann gibt es vielleicht jemanden der wirbt, aber zu derart billigen Konditionen, das am Ende der Aufwand zu keiner Relation zu den Einnahmen steht.
Ich hoffe,daß war nict zu wirr formuliert
grüßle…
December 16th, 2007