Betrachtet man die Blogosphäre, also die Gesamtheit der Blogger, so könnte man auf die kühne Idee verfallen, sie der Fußball-Bundesliga gleich getreu in unterschiedliche Ligen aufzuteilen.
Die 1. Liga der Blogger nennt man A-Blogger, die 2. Liga wiederum B-Blogger und die in einer Ligareform beschlossene, bald kommende 3. Liga bezeichet man als C-Blogger.
Festlegen muß man nur noch die Merkmale, die darüber entscheiden, in welcher Liga man kickt bzw. bloggt. Unterschiede gilt es also zu finden, aber auch ebenso Gemeinsamkeiten innerhalb der verschiedenen Ligen.
Heranziehen könnte man etwa folgende Kriterien:
- Wie lange bloggt die betreffende Person schon?
- Wie alt ist ein Blog? Wie lange gehört er dem Blogger X?
- Wie groß ist die Leserschaft des Blogs?
- Wieviel Erfahrung hat der Blogger?
- Wie viele Blogs nennt er sein eigen?
- Wieviel Geld macht er damit?
- Wie viele Links hat der Blog?
- Ist Blog gleichbedeutend mit Blog, ist Blogger gleich Blogger?
Weiter ist von Belang, wie man diese möglichen – zieht man sie überhaupt heran zur Bewertung eines Bloggers als A-, B- oder C-Blogger? – Aspekte gewichtet oder kombiniert oder auch nicht.
Welchen Maßstab soll man darüber hinaus anstellen: wird das Ausland mit einbezogen, das englischsprachige oder nur das deutschsprachige? Blogger die Person in einer Nische? Sind Blogger überhaupt Blogger oder nicht etwa schlicht Online-Journalisten?
Verwirrung allenthalben und deutlich wird lediglich, daß nämlich Klassifizierungen von persönlichen Vorstellungen geleitet werden.
Aus meiner Sicht gibt es den Typus eines A-Bloggers nicht wirklich. Man ist entweder Blogger oder nicht. Man ist entweder glücklich und zufrieden, oder nicht. Man ist freundlich und friedlich anderen Bloggern gegenüber, oder nicht. Man hat mindestens einen Leser, oder nicht.
Spaß und Zufriedenheit ist keine Frage von Titeln und Bezeichnungen. Man kann als D-Blogger genauso viel Spaß haben wie ein E-Blogger. Wie dem auch sei, gilt es, daß man nur als A-Blogger maximalen Genuß empfinden kann, so rate ich jedem, sich als A-Blogger auszugeben und zu fühlen. In diesem Falle stünde das A nicht für Alpha, sondern für Anarchie. Und das klingt besser als Arschloch-Blogger, was wohl keiner sein möchte, noch sein sollte.





Habs drüben beim Robert schon gesagt, weil er es auch grad über A-Blogger hat: Der neuste A-Blogger George Dabbeliu ist eher in der Kategorie A wie Arsch anzusiedeln
January 10th, 2008